Tactical Tech

Everything Will Be Fine

  • Spy on Me #4
  • Dialog
  • Film
  • Installation
  • 2022/2023

Das Projekt “Everything Will Be Fine” untersucht, wie der Mensch auf Krisen reagiert und welche Rolle digitale Technologie dabei spielt. Nach einer Ausstellung im öffentlichen Raum im September und Oktober 2022, hat die in Berlin ansässige NGO Tactical Tech die verschiedenen dort präsentierten Perspektiven nun auf einer Website versammelt. 

Nach einem Klick auf den "Enter" Button gelangen Sie zur Webseite https://everythingfine.org.

Trailer zum Projekt

Tage
0
0
Stunden
0
0
Minuten
0
0
Sekunden
0
0

Text zur Ausstellung

Wie reagiert der Mensch auf Krisen und welche Rolle spielt digitale Technologie dabei? “Everything Will Be Fine” ist eine Ausstellung im öffentlichen Raum der in Berlin ansässigen NGO Tactical Tech in Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer. Die Besucher:innen werden eingeladen, in eine imposante, aufblasbare Struktur einzutreten und verschiedenen Perspektiven zu folgen, um so ihr Bewusstsein gegenüber den wachsenden planetaren Krisen zu schärfen.

Von ambitionierten technologischen Lösungsansätzen, wie digitale Zwillinge der Erde, bis hin zur Verbreitung von Verschwörungstheorien im Internet werden digitale Technologien als Lösung wie als Verstärker der gesellschaftlichen Dauerkrise angesehen. Die Ausstellung wirft die Frage auf, auf welche Arten Technologien unsere Sichtweise beeinflussen, wenn wir unsere eigenen Reaktionen auf Krisen und die Reaktionen anderer beobachten, untersuchen und erklären.

In der von dem tschechischen Architekturbüro Kogaa entwickelten Struktur, die auf dem Vorplatz des Deutschen Technikmuseums stand, werden Arbeiten von über 20 internationalen Künstler*innen wie Paolo Cirio, Marjolijn Dijkman, Disnovation.org, Vladan Joler, Egor Kraft, Agnieszka Kurant, Sybille Neumeyer, Liam Young und anderen präsentiert, um einen Raum für Reflexion, Diskussion und Interaktion zu schaffen.

Die Besucher*innen wurden dazu ermutigt, sich mit ihren persönlichen Reaktionen auf Krisen zu beschäftigen − von Kampf oder Flucht bis hin zu Eskapismus, Spekulation und Handlungsmöglichkeiten. Die Ausstellung wurde begleitet von einem umfassenden Veranstaltungsprogramm mit Diskussionen, Workshops, Führungen und mehr.

Am 15.9. fand ein Abend mit kuratierten Kurzfilmen von Künstler*innen der Ausstellung statt. Die Vorführungen wurden von einer Diskussion mit den Kurator*innen Stephanie Hankey und Marek Tuszynski begleitet.
Diese Filme wurden gezeigt:

“CDC Warns”, YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES, 5:32 Min.
 “Algo-Rhythm”, Manu Luksch, 13:56 Min.
 “The Border Interfaced”, Joana Moll, 2:49 Min.
 “Choreographic Camouflage”, Liam Young, 8:04 Min.
 “These Networks Under Our Skin”, Mimi Onuoha, 5:48 Min.
 “Zizi & Me”, Jake Elwes, 4:47 Min.
 “New colour”, Egor Kraft, 4:43 Min.
 “San Andreas Deer Cam”, Brent Watanabe, 1:48 Min.
 “Let Me Fix You”, Dasha Illina, 11:49 Min.
 

Tactical Tech, gegründet von Stephanie Hankey und Marek Tuszynski, ist eine preisgekrönte internationale Non-Profit-Organisation, die mutige und zukunftsweisende Erfahrungen und pädagogische Interventionen schafft, die die Menschen dazu einladen, kritisch über ihre Beziehung zur Technologie und darüber nachzudenken, wie sie die Welt, in der sie leben, verändert. Tactical Tech ist Urheber:in der beliebten Wanderausstellung “The Glass Room”, die inzwischen in über 50 Ländern gezeigt wurde.

Hinweis:

Ausstellung 14.9.–4.10.
 

Termine

Produktion: Tactical Tech. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. In Kooperation mit KOGAA, Kubicek Visionair, laloma.info und dem Deutschen Technikmuseum.